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Projekt 4,9 % – läuft!

Offener Brief an Michael Frisch, Landesvorsitzender der AfD Rheinland-Pfalz

Sehr geehrter Herr Frisch,

als ich heute Morgen meine persönlichen Facebook-Nachrichten las, musste ich laut darüber lachen, was die dem Wahrheitsministerium angeschlossene regierungseigene Sendeanstalt „Tagesschau“ über Sie berichtete:

Der AfD-Spitzenkandidat zur Wahl in Rheinland-Pfalz, Frisch, gilt als bürgerlich-konservativ. Doch laut Report Mainz beschäftigte die von ihm geführte Trierer AfD-Stadtratsfraktion einen ehemals polizeibekannten Rechtsextremen.

Ein Mitglied kommentiert das so:

Ein anders so:

Weiter schreibt der Fernsehsender:

Der ehemalige Lehrer für katholische Religion und Mathematik betonte im Sommer noch, die AfD habe kein „dauerhaftes Problem“ mit Rechtsextremismus.

Und das, obwohl schon im November 2019 folgendes in der Zeitung stand:

Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte Bublies-Leifert am 14. November einen Text, worin es heißt, „dass Michael Frisch ein ehemaliges NPD-Mitglied beschäftigt“. Nach WELT-Informationen soll es sich dabei um einen Vorgang in der von Frisch geleiteten Trierer AfD-Stadtratsfraktion gehandelt haben. Eine diesbezügliche Anfrage an Frisch beantwortete er am Freitagabend so, dass die AfD-Fraktion in Trier „zur Zeit“ keine Mitarbeiter beschäftige.

Wenn das ausnahmsweise stimmte, was das Regierungsverlautbarungsorgan „tagesschau“ hier schreibt, dann sollten Sie mal bitte über einen Rücktritt von allen Ämtern und einen Parteiaustritt nachdenken!

Denn in vergleichbaren Fällen haben Sie sich weit aus dem Fenster gelehnt.

Der Fall Ahnemüller

Die Alpen-Prawda schreibt:

Das AfD-Bundesschiedsgericht hat den rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Jens Ahnemüller (58) wegen Kontakten zur rechtsextremen NPD aus der Partei ausgeschlossen. […] Ahnemüller, der aus dem Kreis Trier-Saarburg stammt, war im September 2018 bereits aus der AfD-Landtagsfraktion ausgeschlossen worden. Als Grund wurden Kontakte zur rechtsextremen NPD angegeben.

Nehmen wir an, die lügen mal nicht, dann müßten Sie konsequenterweise zurücktreten und die Partei verlassen. Denn der süddeutsche Beobachter schreibt weiter:

Der Landeschef Michael Frisch sagte, der Landesvorstand begrüße die Entscheidung des Bundesschiedsgerichts: „Mit diesem Urteil ist einmal mehr klargestellt, dass für eine Kooperation mit rechtsextremistischen Gruppen oder Personen kein Platz in der AfD ist.“

„Abmahnung“

In einer der Redaktion AiD zugespielten von Ihnen unterschriebenen „Abmahnung“, also genau genommen über einem Hetzbrief, der mit dem Wort „Abmahnung“ überschrieben war, lesen wir:

„Ihre Aussagen widersprechen nicht nur fundamentalen Zielen der AfD, sie sind auch parteischädigend, da grundsätzlich geeignet, als Grundlage dafür zu dienen, der AfD in den Medien und insbesondere auch durch den Verfassungsschutz eine Verfassungsfeindlichkeit zu unterstellen. […] Der Landesvorstand fordert Sie daher dringend auf, […] sich eingehend zu überlegen, ob die AfD mit ihrer Programmatik die richtige Partei für Sie ist.“

Ergo

Jetzt haben Sie sich jahrelang an die Systempresse rangewanzt und gleichzeitig AfD-Mitglieder „abgemahnt“ oder sogar aus der Partei ausschließen lassen, und dann bekommen Sie kurz vor der Wahl das Messer in den Rücken.

Wann lernen Sie, dass die nicht mit ihnen spielen wollen? Die geben Ihnen nicht nur ihre Förmchen nicht, die wollen sie erst gar nicht im Sandkasten haben!

Treten Sie zurück, zum Wohle der Partei, der letzten Hoffnung für unser Volk!

Viele Grüße

2 Antworten auf „Projekt 4,9 % – läuft!“

Soso. Die AfD Bundestagsabgeordnete aus Speyer, deren Name mir gerade entfallen ist, beschäftigt einen ehemaligen Mitarbeiter der „AfD“-Fraktion im Stadtrat von Trier. Inwieweit ist dieser Mitarbeitende in die NDP-Affäre um seinen ehemaligen Arbeitgeber Michael Frisch involviert? Der Mitarbeiter ist inzwischen AfD-Kreisvorsitzender Birkenfeld und für die kommende Landtagswahl 2021 Direktkandidat für die Alternative (?) für Deutschland. Um weiteren Schaden abzuwenden und einer drohenden Auflösung vorzubeugen, müssen diese und andere Fragen dringendsten artikuliert und beantwortet werden.

Wie viele Mitglieder, Förderer und Wähler hat die AfD Rheinland-Pfalz in letzter Zeit verloren? Mit entsetzten Grüßen ein Ex-Wähler der AfD

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