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Trottel?

War Hindenburg 1933 ein dementer Trottel?

Bekanntlich ist es Gott unmöglich, nachträglich die Geschichte zu verändern, im Gegensatz zu manchen Politologen und Politikern, die dem Prinzip huldigen, »daß nicht sein kann, was nicht sein darf«. Aus diesem ideologischen Grund können oder wollen sie nicht glauben, daß Reichspräsident VON HINDENBURG noch seiner Sinne mächtig war, als er das >Monster< HITLER 1933 zum Reichskanzler ernannte. Da er es den­noch tat, so behaupten sie, müsse er nicht mehr Herr seiner geistigen Kräfte, er müsse vertrottelt gewesen sein. Der Historiker Walter Kuli‘, zum Beispiel vertritt die Ansicht, dem senilen 85 Jahre alten Mann sei HITLER als Reichskanzler aufgeschwatzt worden, eine Ansicht, die be­reits Hermann FOERTSCH vertreten hatte.[1] Dem aber widerspricht mit Recht Wolfram PYTA, Geschichtsprofessor in Stuttgart und Biograph HINDENBURGS.[2] Er analysiert, zerstört den HINDENBURG-Mythos und ver­sucht, sowohl den Feldmarschall als auch den Reichspräsidenten HIN­DENBURG als eine egomane, aktive politische Herrschergestalt zu zeigen, die für die Folgen ihres Tuns die volle Verantwortung trägt.

Nicht der Dichter, wohl aber der Historiker Friedrich VON SCHILLER hat bei seinem Wallenstein von Anfang an Wert darauf gelegt, Schicksal und Schuld des Feldherrn abhängig zu machen von seiner Zeit, dem geschichtlichen Augenblick, den äußeren Umständen. Betrachten wir deshalb alle diese Faktoren, wie sie größtenteils unter anderem bereits von Helmut HEIBER oder Karl Dietrich BRACHER dargestellt worden sind.[3] Dazu gehört das Verständnis der damaligen Situation:

  • Seit 1918 führte Frankreich einen politischen und wirtschaftlichen »Krieg im Frieden« gegen das Reich.
  • Seit 1919 wurde das Reich durch Reparationen ausgepreßt wie »eine Zitrone, bis daß die Kerne krachen« (Premier GREY).
  • Seit 1929 hatte eine von US-Banken bewußt eingeleitete Weltwirt­schaftskrise Deutschland über 6 Millionen Arbeitslose beschert. (1932: nur 2/5 des Umsatzes von 1929).
  • Europaweit wurden damals viele Staaten von autoritären oder sogar totalitären Regimen beherrscht.
  • Die bolschewistische Gefahr wuchs von Jahr zu Jahr (1933 fünf Mio. KPD-Wähler!)
  • Die alten Parteien versagten völlig bei der Aufgabe, ein demokrati­sches, korruptionsfreies Deutschland zu schaffen.
  • Bei den Reichstagswahlen am 31. Juli 1932 war die NSDAP mit 37,3% größte Fraktion geworden.
  • Linke Intellektuelle (TUCHOLSKI u. a. m.) verachteten die Republik und verrieten sie, großenteils an Moskau.

Statt einer erörternden Abhandlung soll eine kompakte Chronologie die Ereignisse für sich sprechen lassen:

Chronologie: Ende der Weimarer Republik 1933

1. Dezember 1932: Unterredung bei HINDENBURG: PAPEN fordert Bil­dung einer autoritären Regierung. Wehrminister SCHLEICHER schlägt par­lamentarische Lösung mit Gemäßigten der NSDAP vor (ohne HITLER!). HINDEN­BURG läßt PAPEN daraufhin als Reichskanz­ler fallen.

3. Dezember 1932: HINDENBURG er­nennt Wehrminister SCHLEICHER zum Reichskanzler.

Kaffeetafel 1932 bei HINDENBURG. Von links: Reichskanzler Franz VON PAPEN, Innenminister Freiherr VON GAYL, HINDENBURG, Reichswehrminister Kurt VON SCHLEICHER und — mit dem Rücken zum Betrachter — Otto MEISSNER.

4. Januar 1933: Unterredung zwischen PAPEN und dem Bankier Baron SCHRÖ­DER in Köln. Ergebnis: PAPEN teilt HIN­DENBURG mit, daß HITLER sich an einer Koalitionsregierung beteiligen werde. In den folgenden Januartagen betätigt sich PAPEN höchst eifrig als >Vermittler< zwi­schen HINDENBURG und HITLER. Damit ist der Zug abgefahren.

18. Januar: In RIBBENTROPS Haus treffen PAPEN und HITLER zusam­men.

22. Januar: Zu einem Treffen an diesem Tag bei RIBBENTROP hat sich auch der Sohn des Reichspräsidenten, Oskar VON HINDENBURG, und der Staatssekretär Otto MEISSNER angemeldet. Daraufhin sagt auch HITLER zu. Um 9 Uhr abends erscheint PAPEN, eine Stunde später finden sich auch HITLER, Wilhelm FRICK und GÖRING[4] ein. Staatssekretär Otto MEISSNER und Oskar VON HINDENBURG kommen aus Geheimhaltungs­gründen mit einem Taxi. SCHLEICHER erfährt dennoch von der Zusam­menkunft.

HITLER hatte GÖRING an diesem Tag telefonisch nach Berlin bestellt und erklärt, HINDENBURG lehne jetzt eine Regierungsbildung durch die NSDAP nicht mehr ab. Jetzt bestätigt Oskar VON HINDENBURG gegen­über GÖRING, daß sein Vater eine klare nationale Basis anstrebe und des­halb HITLER berufen wolle, vorausgesetzt, er beteilige die DNVP und den Stahlhelm an der Regierung.

Um HINDENBURG für HITLER als Kanzler zu gewinnen, planen die >Ver­schwörer< nun, den DNVP[5]-Vorsitzenden Alfred HUGENBERG einzube­ziehen. Nach GOEBBELS[6] wurde in diesem Augenblick auf beiden Seiten Über­einstimmung über HITLERS Kanzlerschaft und Papens Vizekanzlerschaft erzielt.

Kurt von SCHLEICHER
Otto MEISSNER.

23. Januar: Als PAPEN am Morgen bei HINDENBURG vorspricht, muß er erkennen, daß dieser sich gegen HITLER immer noch sträubt. Otto MEISSNER behauptet später ausdrücklich, daß PAPEN schon zu dieser Zeit HITLERS Kanzlerschaft befürwortet habe, allerdings auf HINDENBURGS Weigerung gestoßen sei.[7]

23. Januar: SCHLEICHER bittet den Reichspräsidenten um Auflösung des Reichstages. Dann sollte der Staatsnotstand erklärt und Neuwahlen auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Schließlich erbittet er sich eine verfassungswidrige Vollmacht. HINDENBURG lehnt rigoros ab.

23. Januar: RIBBENTROP konferiert mit HITLER, der nach wie vor jede Alternativlösung, auch ein Kabinett SCHACHT ablehnt.

24. Januar: FRICK, GÖRING und PAPEN besprechen bei RIBBENTROP die Formierung einer »nationalen Front mit Unterstützung PAPENS beim al­ten HINDENBURG«.

24. Januar: SCHLEICHER läßt durch die Reichspressestelle offiziell er­klären, daß er sich die Theorie des »staatlichen Notstandes« nicht zu ei­gen gemacht habe und die Regierung mit allen Mitteln die Verfassung aufrechterhalten werde.

25. Januar: Oskar VON HINDENBURG erklärt RIBBENTROP in Dahlem, »daß eine Kanzlerschaft HITLER unter den Auspizien einer neuen Natio­nalen Front nicht ganz aussichtslos sei«.[8] Diese Formulierung zeigt den auf HINDENBURG ausgeübten Druck: die PAPEN-HITLER-Verhandlungen nähern sich der endgültigen Konstellation. HINDENBURG ist nun weitge­hend isoliert.

Alfred HUGENBERG.

25. Januar: NOSKE beschwert sich, daß seine Partei bis zuletzt in stu­rer Opposition über die Verfassungsmäßigkeit des SCHLEICHER-Kabinetts gewacht habe. »Dann kam HITLER. Namhafte sozialdemokratische Führer versicher­ten seelenruhig, das bedeute keine große Gefahr für die Zukunft, denn dieser Kanzler werde niemals die erforderliche Zweidrittelmehrheit Im Reichstage für eine Änderung der Weimarer Verfassung erhalten.«[9]

26. Januar: SCHLEICHER ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, daß HINDENBURG ihn inzwischen nicht mehr als Reichswehrminister benö­tigt. Auf die Reichswehr, glaubt er, auf das zuverlässigste Instrument zur Zähmung HITLERS, würde HINDENBURG nicht verzichten können. Doch statt seiner hat man HINDENBURG in diesen Tagen einen General als SCHLEI­CHER-Ersatz nahegelegt, der schon mehrmals seine Sympathien für die NSDAP offen gezeigt hatte: Generalleutnant Werner VON BLOMBERG. Noch bekannter als überzeugter Nationalsozialist ist sein Stabschef, Oberst VON REICHENAU, der in diesen Tagen in Berlin weilt, ohne daß man seine Absichten kennt.

Kurt VON HAMMERSTEIN.

Als SCHLEICHER an diesem Tag bei HINDENBURG vorspricht, weiß er nicht, daß BLOMBERG dem Reichspräsidenten schon erklärt hatte, eine nationale Konzentration unter HITLERS Führung sei die beste Lösung und werde auch von der Reichswehr begrüßt.

BLOMBERGs Kandidatur wird in den letzten Januartagen sorgfältig ge­heim gehalten. Für HITLER ist BLOMBERG der Garant dafür, daß die NSDAP eine Kontrolle von dieser Seite nicht zu befürchten hat. Im Gegenteil, in der Reichswehr gewinnt HITLER seine wichtigste Stütze.

26. Januar: In intensiven Verhandlungen mit den Deutschnationalen, an denen auch Prinz Oskar VON PREUSSEN teilnimmt, versuchen GÖRING, FRICK und RIBBENTROP die Kluft zwischen HITLER und HINDENBURG zu überwinden. Aber auch jetzt noch hält HINDENBURG zu PAPEN, obwohl dieser alles unternimmt, um den Widerstand sowohl HINDENBURGS als auch der DNVP gegen eine Kanzlerschaft HITLERS zu brechen. Tatsäch­lich stellte Hindenburg noch immer ein Präsidialkabinett PAPEN-HUGEN­BERG vor eine Berufung HITLERs. Als er nämlich am Vormittag dieses Tages von General HAMMERSTEIN vor einem Kabinett HITLER und des­sen Maßlosigkeit gewarnt wird, entgegnet er ungehalten: »Sie werden mir doch nicht zutrauen, meine Herren, daß ich diesen österreichischen Ge­freiten zum Reichskanzler berufe«.[10]

27. Januar: Gegenüber RIBBENTROP versichert PAPEN, »daß die HUGENBERGSCHe Sache nur eine untergeordnete Rolle spiele« und »er sich jetzt voll und ganz zur Kanzlerschaft HITLERS bekenne«.[11]Damit ist die Entscheidung gefallen: PAPEN verzichtet endgültig dar­auf, mit HINDENBURG gegen HITLER aufzutreten, und hält statt dessen diesem den Steigbügel zur Macht. Zu diesem Z9itpunkt bietet nur noch SCHLEICHER eine Alternativlösung an.

Ein Bild, das Person, Militäruniform, stehend, draußen enthält.

Automatisch generierte Beschreibung
Der neuernannte Reichskanzler HITLER im Gespräch mit PAPEN und BLOMBERG, die ihn bei HINDEN­BURG durchgesetzt haben. Die Aufnah­me entstand im März 1933.

27. Januar: GÖRING läßt durch MEISSNER versi­chern, daß man stets die verfassungsmäßigen Rech­te des Reichspräsidenten und Oberbefehlshabers der Wehrmacht sowie die Befugnisse von Reichs­tag und Reichsrat respektieren werde. Dazu no-

tierte Otto MEISSNER:

»GÖRINGS Zusicherungen blieben nicht ohne Eindruck auf den Reichspräsidenten, doch äußerte er immer noch Zweifel, ob HITLER und GÖRING ihrer Partei gegenüber stark genug wären, sie zu halten«.[12]

Noch einmal zieht HINDENBURG maßgebliche Parteiführer zu Rate. Doch diese lehnen ein neues PAPEN-Experiment ab und raten, man solle HIT­LER mit aller Vorsicht die Verantwortung überlas­sen und die NSDAP auf diese Weise ad absurdum führen.

HINDENBURG schwankt. Doch von allen Seiten isoliert und zugleich verraten, bedarf es nur noch eines letzten Anstoßes.

28. Januar: Ohne zu ahnen, daß er als Reichs­wehrminister abgelöst werden soll, bittet SCHLEICHER HINDENBURG um die Vollmacht zur Auflösung des Reichstags und warnt gleichzeitig vor einem »Diktatur-Kabinett« PAPEN-HUGENBERG. Als HINDENBURG ablehnt, erklärt SCHLEICHER am Mittag des 28. Januar sei­nen Rücktritt.

28. Januar: Unterredung HINDENBURGS mit PAPEN, Oskar VON HIN­DENBURG und Otto MEISSNER, die die Bildung einer Rechtsregierung un­ter Hitler als die einzige verfassungsrechtliche Lösung hinstellen. Dar­aufhin gibt HINDENBURG seinen Widerstand auf und beauftragt PAPEN mit den Regierungsverhandlungen.

29. Januar (Sonntag): Aussprache zwischen PAPEN und HITLER, der GÖRING und FRICK als seine Minister vorstellt Neuwahlen verlangt. HIN­DENBURG scheint von neuem zu schwanken. Am Nachmittag laufen Ge­rüchte um, SCHLEICHER wolle eine bevorstehende nationalsozialistische Machtübernahme mit Gewalt verhindern. HINDENBURG solle nach Ost­preußen abgeschoben werden, um die freie Verfügung über die Reichs­wehr zu behalten.

Jetzt wirft HINDENBURG seine letzten Bedenken über Bord. Zusam­men mit PAPEN beschließt er, sogleich BLOMBERG aus Genf herbeizuru­fen, um SCHLEICHER noch vor dem Kabinetts­wechsel auszuschalten.

HITLER und seine Helfer schafften es, daß HINDENBURG seine früheren Vorbehalte doch schließlich abtat.

30. Januar: Als BLOMBERG an diesem Tag ein­trifft und nicht zu SCHLEICHER, sondern sofort ZU HINDENBURG eilt, muß SCHLEICHER erkennen, daß die Entscheidung bereits gefallen war.

PAPEN ist vordergründig der Sieger des Ta­ges. Mit seinem Kabinett der >Einrahmung< HIT­LERS besiegelt er das Schicksal der Weimarer Re­publik. Daß HINDENBURG die >Einrahmung< HITLERS aber PAPEN überlassen und seine Absi­cherung BLOIVIBERG anvertraut hat, bedeutete eine Kapitulation der Republik und verwandelte den äußerlich legalen Regierungswechsel praktisch zu einem Umsturz, zu einer nationalsozialistischen Machtergreifung.

Die ganze Entwicklung beweist, daß HINDEN­BURG durchaus Herr seiner Sinne war und eigen­verantwortlich handelte.

In einer Zeit, in der ein Großteil des politi­schen Personals in Deutschland angesichts na­tionaler Probleme völlig versagt und nur bemüht ist, mit Hilfe der Medien Profil und Charakter vorzutäuschen, in einer Zeit, in der die größten Mörder und Verbrecher des letzten Jahrhunderts als Volkshelden gefeiert oder auf den Sockel gestellt werden, in dieser Zeit gilt es in der Bundesrepublik als großes Verdienst, deutsche Füh­rungskräfte, ausgezeichnete Wehrmachtsoldaten usw. als Versager oder gar als Verbrecher zu entlarven und herabzusetzen. So bescheinigt Wolf­gang KRUSE dem Autor PYTA, den nationalen Mythos HINDENBURG nach­haltig zerstört und HINDENBURGS aktive Rolle bei der Zerstörung der Wei­marer Republik herausgearbeitet zu haben. Nach PYTA war HINDENBURG ein eitler, selbstgefälliger, sich selbst und seine eigene Bedeutung weit überschätzender Egomane. Gegen allen Anschein wäre er keineswegs der gewissenhaft verfassungstreue Reichspräsiden gewesen, sondern habe von Anfang an geschickt auf die Zerstörung der Weimarer Republik ge­zielt und folgerichtig sich mit HITLER verbündet.

Angesichts der Tatsache, daß jeder Reichspräsident in der damaligen Krisen- und Notzeit unter stärkstem innen- und außenpolitischem Druck stand, muß es doch einem Biographen zu denken geben, und er sollte dem entsprechend urteilen, daß fast die gesamte damalige Parteien- und Adligenprominenz samt den Medien-Gurus ihre Zeit angeblich nicht ver­standen, falsch geurteilt und noch falscher gehandelt ha­ben. HINDENBURG war ein Kind seiner Zeit, und das war letztlich die Zeit des Kaiserreiches vor 1914. Er hatte den Verrat des >Demo­kraten< WILSON an Deutsch­land und den Verrat fanati­scher Linksintellektueller erlebt. Inzwischen gilt es als historisch erwiesen, daß die deutsche Links-Intelligenzia zweimal im letzten Jahrhun­dert völlig versagte: In der Weimarer Zeit hatte sie ihre eigene Republik gnadenlos nur deshalb be­kämpft und zugrunde gehen lassen, weil diese nicht ihren hohen marxi­stischen Anforderungen entsprach. Ein ADORNO hatte 1933 sogar vom NS-Regime erwartet, daß es den »Neger«-Jazz verbietet«.

Der Stahlhelm, der Bund der Frontsolda­ten, forderte unter anderem die Schaf­fung eines »völkisch großdeutschen Rei­ches«.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die linke Kulturschickeria aber­mals schwer getäuscht, als sie STALIN zum Hl. Josef und die DDR zur Heimat aller Linken verklärte. Wie ein Mann warnten vor 1989 alle unsere Talk-Promis vor dem Gottseibeiuns der Wiedervereinigung, weil sonst >Auschwitz< wieder möglich würde.

Joseph GOEBBELS und Adolf HITLER beim Ver­lassen ihres Hotels am 30. Januar 1933.

Wer dies alles abwägt, sollte auch Personen wie HINDENBURG zugestehen, das Beste gewollt zu haben, wenn er auch an der Unzulänglichkeit der Um­stände und seiner personalen Umge­bung teilweise gescheitert ist.

Hans Meiser


[1] Hermann FO­ERTSCH, Schuld und Verhängnis, Stuttgart 1951, S. 27. Der Autor vermutet, daß HINDENBURG »geistig gar nicht mehr in der Lage war, zu übersehen, was vorging«.

[2] Wolfram PYTA, Hindenburg—Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler, München 2007.

[3] ‚Karl Dietrich BRACHER, Die Auflösung der Weimarer Republik, Villingen 51971; Karl Dietrich ERDMANN, Die Weimarer Republik, Stuttgart 21981; Helmut HEIBER, Die Republik von Weimar, München 141981; Wolfgang MICHAL­KA u. Gottfried NIEDHART, Die ungeliebte Republik —dtv dokumente, München 21981; Hagen SCHULZE, Weimar — Deutsch­land 1917-1933, Berlin 1982.

[4] Nach GÖRINGS Aussage, in: Internationaler Militärgerichtshof Nürnberg (Hg.), Der Nürnberger Proze ß, Bd. IX, S. 280.

[5] Deutschnationale Volkspartei.

[6] Joseph GOEBBELS, Vom Kaiserhotel zur Reichskanzlei, Berlin 1934, S. 247 f.

[7] Otto MEISSNER, Staatssekretär unter Ebert, Hindenburg, Hitler, Hamburg 1950, S. 263.

[8] Joachim VON RIBBENTROP, Zwischen London und Moskau, Leoni 1953, S. 36.

[9] Gustav NOSKE, Erlebtes aus Aufstieg und Niedergang einer Demokratie, Bollwerk, Offenbach/M. 1947, S. 311.

[10] General v. D. BUSSCHE-IPPENBURG in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. 2. 1952.

[11] Otto DIETRICH, Mit Hitler an die Macht, München 1934, S. 181.

[12] MEISSNER, aaü. (Anm. 7), S. 263.

Quelle: Der Große Wendig 4, Nr. 747 (Download)

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