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Revolution in Kanada

Dieser Text von Hadmut Danisch über die aktuellen Vorgänge in Kanada lässt sich in Teilen vielleicht auch auf Deutschland übertragen. Dort sind unzählige Lkw-Fahrende:*Innen mit ihren Fahrzeugen nach Ottawa gekommen um zu bleiben. Sie wurden sowohl auf dem Weg als auch vor dem Präsidentenden:*Innen-Palast von noch mehr Bürgenden:*Innen unterstützt. Der Präsident ist geflohen und hält sich an einem unbekannten Ort auf:

In Kanada brenne die Luft, vibriere das Land, und es rieche nach Revolution.

Quelle

Doch was ist der Grund dafür?

Man dürfe sich das, was da gerade in Kanada abläuft (der Konvoi der Trucker gegen die Regierung), nicht einfach nur als eine kleine Trucker-Demo vorstellen. Im Gegenteil stehe ein enormer, für Kanada eigentlich unmöglich großer Gesellschaftsumschwung dahinter.

Quelle: ebenda

In Ottawa herrschen -30°C (in Worten minus dreissig)

Viele Trucker hätten dort ausgebaute Anhänger dabei, im Prinzip Wohnanhänger bis zur Ausbaustufe Zwei-Zimmer-Küche-Bad, Heizungen, LKW-Ladungen voller Lebensmittel. Manche Leute glaubten noch, die würden da halt mal etwas rumhupen und wieder gehen, wenn sie frieren, begreifen aber nicht, dass diese Trucker die Experten darin sind, sich bei den Temperaturen lange draußen aufzuhalten, und als die Logistik-Experten des Landes sehr wohl in der Lage sind, sich selbst mit Lebensmitteln, Brenn- und Treibstoff zu versorgen.

Quelle: ebenda

Die Demonstrationen können auch nicht spontan entstanden sein. Viel zu aufwendig, koordiniert seien die, teils mit angeschweißten Gestellen für Schilder und dergleichen, ausgebauten Anhänger und mehr. Sachen, die man nicht mal eben so baut.

Um die Wucht und politische Durchschlagskraft zu erfassen, müsse man sich klar machen, dass das nicht einfach nur die Fahrer sind. Denn die Fahrer alleine sind in Kanada auch nichts, dahinter stehen die Speditionsorganisationen, die die Fahrten koordinieren. Die Margen sind so knapp, dass das alles finanziell überhaupt nur funktioniert, wenn die LKW möglichst nie stehen oder leer fahren, sondern immer irgendeine Ladung transportieren und damit Umsatz machen. Deshalb gebe es da hochkomplexe Koordinationsnetzwerke, die da auch dahinterstecken und das steuern. Ohne die ginge das gar nicht.

Quelle: ebenda

Das allein und die Tatsache, dass Kanadier sich von Hause aus nicht für Politik interessieren beweisen, dass es um mehr geht, als nur Coronamaßnahmen zu stoppen. Der Hintergrund ist Sozialismus!

Sozialismus

Die ganze Gesellschaftsform, die Leute zu gängeln, zu schikanieren, zu bürokratisieren, dumm zu halten, hänge den Leuten zum Hals raus, und gehe eigentlich auf den Vater des derzeitigen Premiers Justin Trudeau, Pierre Trudeau, zurück. Die hätten das eingeführt, dass jeder nur noch bekommt, dass es gerade so reiche.

Quelle: ebenda

Und hier kommen wir zu den Parallelen mit Deutschland. Vergleichbare Strukturen wurden hierzulande bereits installiert und die Folgen sind spürbar:

Eine Folge dessen sei zum Beispiel, dass die Schulbildung verkommt und die Schulen rapide verblöden. Und das sogar gewollt. Denn die Politik dahinter sei, wie auch sonst überall in Kanada, alles an den Dümmsten und den Faulsten auszurichten. Wenn früher ein Kind nicht lesen lernte, dann sagte man, dass der halt etwas doof ist, und sich für den dann eben etwas anderes finde, was er machen kann. Heute dagegen verbietet man allen anderen Kindern, besser lesen zu lernen als derjenige, damit der sich nicht schlecht fühlt. Und das habe das Land in eine Abwärts- und Verblödungsspirale gebracht, die vielen Leuten längst zum Halse heraushängt. Weißen Leuten jedenfalls.

Quelle: ebenda

In Deutschland gibt es genügend Beispiele. In den Pisastudien rangieren deutsche Schüler mittlerweise auf Drittweltniveau. In Baden-Württemberg haben ein paar Monate grünende:*Innen Regierungszeit gereicht, damit die Schüler massiv abstürzen. Die Lehrer halten die Kinder an, Freitags nicht mehr die Schule zu besuchen, um gegen den natürlichen „Klimawandel“ zu demonstrieren.

Hinzu kommt das gesamte Thema „Gender Mainstreaming“, zu dem sich der gerade zurückgetretene Psychologie-Professor Jordan Peterson wie folgt äußert:

Erstens haben meine qualifizierten und hervorragend ausgebildeten heterosexuellen weißen männlichen Doktoranden (und ich hatte übrigens noch viele andere) kaum eine Chance, trotz hervorragender wissenschaftlicher Dossiers eine Forschungsstelle an einer Universität zu bekommen. Das liegt zum Teil an den Vorgaben für Vielfalt, Inklusivität und Gerechtigkeit (diversity, inclusivity, equity; mein bevorzugtes Akronym dafür: „DIE“, im Englischen „sterben“). Diese wurden in der akademischen Welt allgemein eingeführt, obwohl die Einstellungsausschüsse der Universitäten in all den Jahren meiner Laufbahn alles getan hatten, um sicherzustellen, dass keine qualifizierten Kandidaten aus „Minderheiten“ übersehen wurden.

Der zweite Grund: Dies ist eines von vielen Problemen einer entsetzlichen Ideologie, die derzeit die Universitäten und, nachgelagert, die allgemeine Kultur demoliert. Nicht zuletzt, weil es einfach nicht genug qualifizierte BIPOC-Leute in der Pipeline gibt, um die Diversitätsziele schnell genug zu erreichen (BIPOC: Schwarze, Indigene und People of Color, für diejenigen unter Ihnen, die es nicht wissen). Dies ist jedem halbwegs ehrlichen Akademiker, der in den letzten drei Jahrzehnten in einem Einstellungsausschuss saß, bekannt. Das bedeutet, dass wir dabei sind, eine Generation von Forschern hervorzubringen, die für diese Aufgabe völlig unqualifiziert ist.

Quelle: https://www.achgut.com/artikel/warum_ich_kein_professor_an_der_uni_toronto_mehr_bin

In Deutschland möchte man zwar keine Einheimischen fördern, dafür aber per Quote unqualifizierte Einwanderer in gut bezahlte Positionen befördern.

Verschwendung wertvoller Ressourcen durch die schwachsinnige „Gendersprache“ gibt es in Deutschland zur genüge. Nicht nur dass Stellen geschaffen wurden, um Leitfäden zu erarbeiten. Jeder Studentende:*Innen und ProfessoriX muss nennenswerte Teile seiner Arbeitszeit aufwenden, um diesen Käse zu berücksichtigen: sonst gibt es schlechte Noten.

Diese Gängelung hängt den Leuten zum Hals heraus.

Eine weitere Parallele zwischen Kanada und Deutschland ist der Zustand der Infrastruktur. In den letzten Monaten sind allein in Hessen zwei wichtige Autobahnbrücken wegen Einsturzgefahr für jeglichen Verkehr komplett gesperrt worden. Auf der Salzbachtalbrücke bei Wiesbaden (A66) stand sogar wochenlang ein Lastwagen, der wegen Einsturzgefahr nicht bewegt wurden durfte. Auf der A45 muss man bei Lüdenscheid nun kilometerweit durch Wohngebiete fahren, weil eine Talbrücke von jetzt auf gleich gesperrt werden mußte. Dem aufmerksamen Autofahrer sind die vielen Brücken nicht entgangen, bei denen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60km und / oder Reduzierung der Anzahl der Fahrstreifen eingerichtet werden mußte. Berühmtes Beispiel: Die Rheinbrücke der A1 bei Leverkusen.

Salzbachtalbrücke in Wiesbaden wird am 6. November gesprengt
Salzbachtalbrücke. Der gelbe Lkw durfte nicht mehr bewegt werden. (Quelle: faz.net)

Aber in Kanada ist das alles noch viel kritischer: Wegen der Entfernungen und der Kälte!

Und – ich hatte nach dem Zustand der Brücken gefragt, weil doch gerade in Pittsburg eine eingestürzt ist – das Land das auch nicht aushalte. Gerade weil es dort so bitter kalt werden kann, -30, -40 Grad, und das nicht nur eine Nacht, sondern über Wochen und Monate, hält dort nichts lange. Asphalt, Beton, viele Stähle halten das nicht lange aus, und um Brücken zu bauen bräuchten sie schon ganz spezielle, sehr kältebeständige Stahlsorten. Auch frisch asphaltierte Straßen seien oft nach einem Winter schon wieder kaputt und im Rumpelzustand. Und das eben bei Entfernungen von tausenden Kilometern. Das Land sei überhaupt nur dann zu bewohnen, zu bewirtschaften, zu bändigen, wenn man mit voller Arbeitsleistung und einem hohen Organisationsgrad sehr viel Aufwand reinsteckt. Und genau das hat man unterbrochen, als man politisch nach links gerutscht ist, auf den Weißen rumgehauen hat, auf Frauen-, Minderheiten-, Indigenen- und so weiter -förderung gemacht hat.

Quelle

So weit die Beschreibung des Sachstands. Was nun?

Es rieche dort förmlich nach Revolution, nach Aufstand, danach, die Regierung zu verjagen.

Viel, viel, viel stärker, als man das aus den Medien entnehmen könne.

Und das sei der Grund, warum viele Medien das stark untertrieben oder fast gar nicht berichteten. Man fürchte, dass das zum Steppenbrand werden und auf andere Länder übergreifen werde.

Quelle

Und hier noch eine Anmerkung von H. Danisch:

Das Dümmste, das wirklich Allerdümmste, was man überhaupt tun konnte, und die Dümmsten sind hierzulande eben die Journalisten und die Politiker, war es, die Impfdebatte zu politisieren und zum Kampf gegen Rechts zu machen, weil man dachte, zwei verhasste Gruppen damit gleichsetzen und mit jeweils dem einen Vorwurf die andere Gruppe bekämpfen zu können. Man nahm den Rechts-Vorwurf, um Leute zur Impfung zu nötigen, und man nahm den Corona-Leugner-Vorwurf, um Rechte als dumm hinzustellen.

Das könnte darauf hinauslaufen, dass sich beides gegenseitig vereitelt.

Die Frage ist eben, wie lange wir uns noch so dumme Politiker und so dumme Journalisten leisten wollen. In Kanada wollen sie das anscheinend nicht mehr.

Ich hatte schon mal geäußert, dass ich mich aus der COVID-19-Debatte raushalte, weil ich es nicht beurteilen kann. Dass ich aber die Möglichkeit des Paradoxons sehe, dass der Widerstand gegen eine Impflicht und die Maßnahmen zwar medizinisch falsch sein könnte, der demokratische Nutzen aber die medizinischen Nachteile deutlich überwiegen könnte. Wir leben in einer Zeit von so undemokratischen und dummen Politikern und Journalisten, dass es sogar erforderlich sein könnte, das sachlich Falsche zu tun, weil es wichtiger ist, ihnen zu widersprechen.

Es mag paradox klingen. Aber es ist dann richtig und notwendig, wenn Politik und Medien im Vergleich zur Pandemie das größere Übel sind, und der Widerstand deshalb die höhere Priorität hat. Und in diesem Zustand befinden wir uns.

Quelle

Eine Antwort auf „Revolution in Kanada“

Es wäre zu hoffen, daß Kanada den Absprung schafft, raus aus dem Sozialismus westlicher Prägung.

Deutschland…?

Hmm… Der überwiegende Teil der Deutschen Bevölkerung hängt im Stockholm-Syndrom fest und der andere Teil arbeitet voller Überzeugung für das räuberische System.
Das Schicksal alle relevanten Parteien ist untrennbar mit dem Sozialismus westlicher Prägung verwoben. Politiker dieser Parteien Reden zwar viel und gerne von und über Freiheit, meinen am Ende aber nur Freiheit im Orwell’schen Sinne (1984).

Demokratie funktioniert nur, wenn politische Entscheidungsträger für ihre getroffenen Entscheidungen letztendlich auch persönlich Haften.
Wo dies grundsätzliche fehlt, da tummeln sich am Ende nur Schmarotzer, Lügner, Psychopathen, Gammler und sinniges Gesindel in der Politik. Da nur diese Personengruppen das Rüstzeug mitbringt, um sich ohne Fähigkeiten gegen ein Heer von ehrlichen Mitbewerbern durchzusetzen.

Game over.

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